10 Jahre "Küchenschlacht"

Gleichgesinnte am Herd

2008 ging die "Küchenschlacht" erstmals auf Sendung. Motto: Ambitionierte Hobbyköche kochen miteinander um die Wette. Ein Kochprofi steht ihnen dabei zur Seite. In der Jubiläumswoche ist das Johann Lafer.

Kampfzone Küche

"Beim Essen kann man nicht lügen, Leute", sagt Johann Lafer. "Man kann nicht gut essen und böse gucken." Es sind diese Sprüche, die einem Erfolgsformat ein Gesicht, eine Sprache geben. Seit zehn Jahren kochen und quirlen, stampfen und salzen sich Hobbyköche durch den werktäglichen Nachmittag im ZDF. Am Beginn der Woche treten sechs Kandidaten an, täglich scheidet einer aus, am Freitag duellieren sich die übrig gebliebenen zwei zum Wochenfinale.

Das Prinzip des Kochens im Ausscheidungsmodus erinnert sehr an die Kultshow "MasterChef", die erstmals 1990 in Großbritannien lief und inzwischen in 40 Ländern adaptiert wurde. 2010 zeigte SAT.1 "Deutschlands MeisterKoch", das nach einer Staffel eingestellt wurde. Beim Abosender sky läuft seit November 2016 die Show unter dem Namen "MasterChef Germany". Nicht nur den Ausscheidungsmodus, auch das Kochen auf Zeit haben "Küchenschlacht" und "MasterChef" gemeinsam.

Das Problem mit der Zeit

Bei der ZDF-Show bleiben den Hobbyköchen 35 Minuten, ein Gericht zuzubereiten. Wie sagt Johann Lafer (Foto, Mitte), Moderator der Sendungen in der Jubiläumswoche: "Eines der großen Zeitprobleme in der Küche ist ... die Zeit". Auch unter Zeitdruck ging in zehn Jahren meist alles gut. Doch kleine Missgeschicke sind ja das Salz in jeder Show-Suppe: Steffen Henssler biss beim Probieren eines Wildhasen einmal auf eine Schrotkugel, Meisterköchin Martina Kömpel verlor während des Essens eine Plombe. Juror Alexander Herrmann fand auf seinem Teller einmal nur ein Stück Käse und eine Tomatenrispe vor, mehr konnte der Kandidat nicht servieren, er war nicht rechtzeitig fertig geworden. Pech für Herrmann: Käse mag er nicht besonders.
 

8 Fakten zur "Küchenschlacht"

8.1.2018, 12.16 Uhr

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